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Die wissenschaftliche Kommission

Die wissenschaftliche Kommission besteht aus drei bis sieben Personen. Die Kommission wird vom Vorstand auf drei Jahre gewählt. Die Generalversammlung wählt auf Antrag des Vorstandes den Vorsitzenden der Kommission. Die wissenschaftliche Kommission begutachtet alle Projekte, die vom Vereine gefördert werden sollen.

Der Vorstand

Der auf drei Jahre gewählte Vorstand besteht aus drei bis sieben Mitgliedern. Er konstituiert sich selbst; jedoch wird der Präsident von der Generalversammlung gewählt. Der Präsident der wissenschaftlichen Kommission ist Mitglied des Vorstandes.

Die aktuellen Vorstandsmitglieder:

Prof. Dr. Edgar Wagner

Prof. Dr. Edgar Wagner

Funktion: Präsident der GFBG und wissenschaftlicher Beirat

Im Vorstand seit: 2018

Tätigkeit: Professor der Biologie

Jahrgang: 1939

Institut für Biologie, lehrt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg D. In den Jahren 2001, 2005 und 2006 hat er im Rahmen der GFBG faszinierenden Vorträge gehalten mit dem Grundthema "Kommunikation in der Pflanze". Aus den Forschungen von Professor Wagner und seinem Team geht hervor, dass auch bei Pflanzen elektrische Phänomene eine wichtige Rolle spielen, obschon sie über kein Nervensystem verfügen. Die GFBG fühlt sich diesem Fragenkreis seit langem verbunden: Ihre beiden früheren Präsidenten Dr. Guido Ebner und Heinz Schürch hatten im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit bei CIBA-GEIGY ein Verfahren erfunden, um Organismen in einem frühen Entwicklungsstadium mit elektrostatischen Feldern so zu beeinflussen, dass sie urzeitliche Erscheinungsformen annahmen. Eine wissenschaftliche Erklärung dieser Vorgänge gab es aber nicht. Hier hakt nun Professor Wagner ein:Er stellte der GFBG ein Gesuch um Unterstützung seiner Forschungstätigkeit, auf Grund deren unter anderem eine Erklärung der damaligen Ergebnisse angestrebt wird. Die GFBG ist im Juli 2006 auf sein Gesuch eingetreten und hat einen namhaften Betrag gesponsert. Über aktuelle Ergebnisse berichtete Prof. Dr. Wagner an der Jahresversammlung 2007. Prof. Wagner war massgeblich am Aufbau des trinationalen und trilingualen Studienganges "Biotechnologie" der EUCOR-Universitäten Strasbourg, Basel, Karlsruhe und Freiburg beteiligt. Seit vielen Jahren berät er als ERASMUS-Beauftragter der Fakultät Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren wollen. Als Koordinator eines EU-Projektes setzt er sich für die Ausbildung russischer Studierender in der ökologischen Nutzung von Wasserressourcen ein. Mit Prof. Wagner vom Lehrstuhl für Pflanzenbiotechnologie als Koordinator fördert das Projekt die universitäre Lehre und Bildung an der Tyumen State University in Westsibirien. Im Zentrum der Förderung steht die Sicherung der Wasserressourcen in öl- und gasproduzierenden Gebieten, eine der wichtigsten industriellen Aktivitäten der Region um Tyumen. Darüber hinaus gehören dazu die Entwicklung eines Masterstudiengang-Kurrikulums im Wasserressourcenmanagement sowie ein Programm für den Austausch von Lehrkräften und Studierender aller beteiligten Universitäten – neben Freiburg sind das Landau und Strassburg. Nach nahezu 40 Jahren des Forschens und Lehrens an der Fakultät für Biologie ist er bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Chronobiologie "Forschung zur "inneren Uhr" von Pflanzen" sowie zur Ökotoxikologie.

Sabine Aichele

Sabine Aichele

Funktion: Vorstandsmitglied

Im Vorstand seit: 2018

Tätigkeit: Apothekerin

Jahrgang: 1958

Interessiert sich seit dem Studium für ungeklärte, medizinisch-naturwissenschaftliche Fragestellungen (z.B. Homöopathie).

Walter Bolinger

Walter Bolinger

Funktion: Vorstandsmitglied

Im Vorstand seit: 2018

Tätigkeit: Ingenieur HTL

Jahrgang: 1947

In der Chronik zum 20-jährigen Bestehen der GFBG 1997 ist ein Interview mit mir als ehemaligen Leiter der Wissenschaftlichen Kommission. Darin erwähne ich zum Abschluss: "... so will ich denn auch nicht ausschliessen, mich irgendwann wieder mehr zu engagieren". Als nebenamtlicher Dozent für Mikrowellentechnik an der Ingenieurschule Burgdorf konnte ich Anfang der 80er Jahre eine Semester- und Diplomarbeit definieren und betreuen, die zeigten, dass Wasserläufe und von Rutengängern bezeichnete Störstellen keine elektromagnetische Strahlung im UHF und Mikrowellenbereich sind, entgegen vielen Publikationen. Weitere von mir betreute GFBG Projekte zeigten aber, dass Rutengänger sehr wohl elektromagnetische Felder wahrnehmen können. In meinem Leben und besonders bei den GFBG-Projekten bin ich immer wieder mit dem Phänomen der unbewussten Kommunikation konfrontiert worden; dies sowohl zwischen Menschen als auch zwischen bekannten und unbekannten Energieformen und Menschen. Zu diesem Thema gibt es viele Publikationen. Gibt es auch wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, auf denen man aufbauen könnte. Zur Zeit beschäftige ich mich mit elektrostatischen Feldern im Medizinbereich. Erste klinische Studien zeigen Heilerfolge und es gibt für dieses Phänomen eine wissenschaftliche Erklärung, die ich in Frage stelle. Mein Interesse gilt einem anderen Umgang mit Phänomenen. Die Wissenschaft neigt dazu, vieles als "nicht nachgewiesen" zu erklären und Praktiker definieren Phänomene oft gemäss einer ihnen genehmen Theorie. Wie von Markus Jordi angeregt, glaube ich, dass wir zur Erklärung von Phänomenen das Raum-Zeit-Kontinuum verlassen müssen. Welche Fragen müssen wir stellen, um uns auf diesen Weg zu begehen, mit der einzigen Gewissheit viel zu lernen und vielleicht nie am Ziel anzukommen.

Klaus Eichler

Klaus Eichler

Funktion: Beisitzer der GFBG (Marketing)

Im Vorstand seit: 2018

Tätigkeit: Gesellschaftskritischer Maler und Hobby-Naturforscher

Jahrgang: 1942

In Kürze

Markus Jordi

Markus Jordi

Funktion: Leiter der wissenschaftlichen Kommission

Im Vorstand seit: 1989

Tätigkeit: pens. Chemiker HTL, Wirtschaftsinformatiker

Jahrgang: 1943

Auslöser für mein Interesse an der GFBG war der Artikel «Mutungen» in den Roche-Nachrichten 1972. Darin berichteten zwei Roche-Manager, Dr. Peter Treadwell und Ingenieur Rudolf Rupp, über ihre erfolgreiche Wassersuche mit Hilfe der Wünschelrute. Wie machten die das? Die Irritation über die Tatsache, dass ein scheinbar triviales Problem nicht wissenschaftlich erklärt werden konnte, stachelte den Ehrgeiz vieler an – doch die Enttäuschung über den Misserfolg der wissenschaftlichen Erklärungsversuche vertrieben über die Jahre viele der interessierten Mitglieder wieder aus der GFBG. Mich dagegen stachelte diese geheimnisvolle Situation zu weiteren Überlegungen an. Ich kam zur Überzeugung, dass C.G.Jung und Wolfgang Paulis mit ihrem Begriff Synchronizität den Schlüssel zu einem grossen Bereich der Natur gefunden haben, in dem zwar ebenfalls mathematisch fassbare Gesetze gelten, in dem aber andere als zeitlich geordnete kausale Abläufe stattfinden. Nun bleibt sozusagen «nur noch» das Schloss zum Schlüssel zu finden. Wie? Ich halte es mir Arthur C. Clarke: "Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen, dass man sich ein wenig über sie hinaus ins Unmögliche wagt."

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