Tätigkeit der GFBG:

  • Die GFBG sammelt, kommentiert und gruppiert auf einer Internet-Plattform Beiträge (z.B. Publikationen, Videos, Buchbesprechungen, Interviews, Beobachtungen..) von Themen im wissenschaftlichen Grenzbereich.
  • die GFBG hat keine kommerziellen Ziele, auch keine kommerznahen Angebote. Die entstehenden Kosten werden ausschliesslich durch Mitgliederbeiträge und Sponsoring gedeckt.
  • Die Beiträge im Blog werden aus redaktionellen Gründen gesichtet und periodisch hochgeladen

Geschichte (Zusammenfassung)

Die GFBF wurde 1977 gegründet, mit dem Hauptthema das Wünschelrutenphänomen mit wissenschaftlichen Methoden zu erklären.

Dazu wurden in den 80er und 90 er Jahre verschiedene Projekte unterstützt, welche einerseits zeigten, dass publizierte Theorien, wie z.B. dass Reizzonen elektromagnetische Felder seien falsch sind, und andererseits den Menschen als notwendigen „Detektor“ bestätigten. Der von uns aus gesehene „Abschlussbericht“ ist das Buch von Angelo Communetti von 2005: „Was steckt hinter der Wünschelrute“. Seit den 90er Jahren öffnete sich die GFBG einem breiteren Spektrum von Grenzgebieten.

Unter Berücksichtigung der Existenz des Rutenphänomens, muss davon ausgegangen werden, dass „es sich dabei um einen Kommunikationsvorgang mit der Umwelt handeln müsse, wofür der Mensch im Laufe seiner Evolution ein spezifisches Sensorium entwickelt habe.“ Die Neuausrichtung der GFBG eröffnete ein wesentlich breiteres Forschungsgebiet, welches auch die Wirkungsweise von alternativen und komplementären Heilmethoden einbezieht, wo immer wieder von anekdotischen und teilweise von spektakulären, jedoch unbegreiflichen Heilerfolgen berichtet wird.

Die GFBG hat mit diesem neuen, sehr breiten und übergeordneten Forschungsthema der „Kommunikation“[1] eine Reihe von Aktivitäten unternommen und an Veranstaltungen ihren Mitgliedern näher gebracht. Heute (2020) ist ein Mitgliederschwund hauptsächlich wegen Ueberalterung festzustellen. In den letzten Jahren wurden keine wissenschaftlich fundirte Projekte mehr unterstützt. Eine zeitgemässe Neuausrichtung mit der Plattform von dieser Internetseite lässt die GFBG wieder attraktiv erscheinen.

Ausführliche Geschichte

Die Gründungsversammlung der Gesellschaft für Forschung auf biophysikalischen Grenzgebieten (GFBG) fand am 23.6.1977 im Restaurant Aarhof in Olten statt [1]. Als Präsident der Gesellschaft wird Dr. Paul Rhyner, Leiter der Forschung bei CIBA, und als Stellvertreter Dr. Andres Frank gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Max von Rohr, Dr.Peter Treadwell (Roche) und als Protokollführer und Rechtsberater Dr. H. G. Hinderling. Der Verein GFBG wurde anstelle einer Stiftung gegründet, welche folgendes Ziel verfolgen wollte: „Die Stiftung hat den Zweck der Erforschung biophysikalischer Wirkungen aus der Umwelt und das Ziel beobachtete Phänomene mit naturwissenschaftlichen Mitteln und Methoden anzugehen. Sie versucht, diesen Zweck zu erreichen durch Vergeben von Forschungsarbeiten an Hochschulen, sonst wie geeignete Institute oder an Einzelforscher, sowie auf jede dem Stiftungsrat geeignet erscheinende Weise“.

Der Zweck der ursprünglich geplanten Stiftung wurde auf die Gesellschaft übertragen, wobei in den Statuten als Unterstützung eine Wissenschaftliche Kommission, im Sinne eines Wissenschaftlichen Beirates, eingeplant wurde. Diese hatte zur Aufgabe, mögliche Projekte und Forschungsarbeiten vor einer Vergabe an eine Universität etc. zu begutachten. Zum Leiter dieser Kommission mit den Mitgliedern Prof. J. Lang (ETH Zürich), Prof. H. Thomas (Uni Basel), Prof. R. Weil (Uni Basel), Prof. H. Lüthy (Uni Basel), Prof. E. Batschelet (Uni Basel), Prof. A. Flammer ( Uni Fribourg), Prof. A, Buck (ETH Zürich) und Dr. Guido Ebner (Sekretär) wurde Prof. Eduard Kellenberger vom Biozentrum der Universität Basel ernannt.

Aufgrund der beeindruckenden Erfolge mittels der Wünschelrute zum Auffinden von Wasserquellen, u.a. auch von Dr. Peter Treadwell, an den unterschiedlichsten Standorten, wo Roche weltweit Zweigniederlassungen errichtet hatte, konzentrierte sich das primäre Forschungsvorhaben der GFBG auf eine reproduzierbare Messung und auf eine Erklärung dieses Phänomens auf der Basis von naturwissenschaftlich anerkannten Methoden.

Leider war es nach einem beeindruckenden Einsatz seitens der GFBG nicht möglich, eine naturwissenschaftlich fundierte Erklärung zu diesem „mystisch“ klingenden, „unheimlichen“ Phänomen „Wünschelrute“ zu finden. Dies führte zu einer gewissen Ernüchterung seitens der Mitglieder der GFBG, insbesondere, da in vielen Fällen keine statistisch abgesicherten, reproduzierbaren Ergebnisse erzielt werden konnten [1]. Anderseits war es aufgrund der geringen Anzahl von Experimenten und Versuchspersonen auch nicht möglich, die Existenz des Phänomens „Wünschelrute“ klar zu verneinen.

“Erdstrahlen“ wurden seit jeher mit magischen Kräften in Verbindung gebracht, welche möglicherweise an den „Kraftorten“ eine heilende Wirkung haben oder am Arbeits- oder Schlafplatz als „Störfeld“ das Wohlbefinden negativ beeinflussen und sogar Krankheiten auslösen können. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass sich die GFBG schon sehr früh auch mit medizinischen Fragestellungen beschäftigen musste, insbesondere auch mit der Problematik des Schutzesvor Erdstrahlen und der Wirksamkeit von entsprechenden Schutzeinrichtungen, insbesondere von dubiosen „Abschirmgeräten“. Da weder das Wirkprinzip der „Erdstrahlen“ noch die genaue Natur dieser Strahlung bekannt ist, kann, konnte und wollte die GFBG dazu nicht Stellung nehmen und hat vor Scharlatanerie gewarnt.

Nach rund 15 Jahren intensiver Suche und Tätigkeit musste der damalige Präsident der GFBG, Heinz Schürch, 1993 eingestehen [1], dass „der Mechanismus hinter dem Wünschelrutenphänomen nach wie vor ungeklärt“ sei. Unter Berücksichtigung der Existenz dieses Phänomens, muss davon ausgegangen werden, dass „es sich dabei um einen Kommunikationsvorgang mit der Umwelt handeln müsse, wofür der Mensch im Laufe seiner Evolution ein spezifisches Sensorium entwickelt habe.“

Die Ausrichtung der Forschung auf das Gebiet der „Kommunikation“ im Sinne einer „Interaktion mit der Umwelt“ schliesst dabei auch automatisch medizinische Fragestellungen ein, insbesondere in den Bereichen, wo bisher in der Mehrheit der Fälle keine naturwissenschaftliche Erklärung gefunden werden konnte. Diese Neuausrichtung der GFBG eröffnet ein wesentlich breiteres Forschungsgebiet und sollte im Erfolgsfall nicht nur „naturwissenschaftlich , streng abgesichert“ das Wirkprinzip der Wünschelrute, sondern auch das die Wirkungsweise von alternativen und komplementären Heilmethoden erklären, wo immer wieder von anekdotischen und teilweise von spektakulären, jedoch unbegreiflichen Heilerfolgen berichtet wird.

Die GFBG hat mit diesem neuen, sehr breiten und übergeordneten Forschungsthema der „Kommunikation“[1] eine Reihe von Aktivitäten unternommen und durchgeführt, wie beispielsweise: „Arbeitswochenende in Fideris“, Energie-Inhalt des dortigen Heilwassers, Projekt „Weichteilrheumatismus“ aus dem Jahre 1993.

Auswirkung von elektrostatischen Feldern auf zellulärer Ebene, insbesondere im Falle von Keimlingen wie beispielsweise Maiskörner, Farnsporen,Versuche mit befruchteten Eiern von Forellen etc. Diese von Dr. Guido Ebner und HeinzSchürch durchgeführten Experimente in den Labors der CIBA in den 80er Jahren führten zu einem enormen Interesse der Medien und wurde u.a. in einer Fernsehsendung mit Kurt Felix thematisiert [4].

Im Rahmen von Vorträgen wurden im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Forschungsziels der GFBG u.a. ab 1992 ff. folgende Themen den Mitgliedern der GFBG [1] näher gebracht:

  • Experimentelle Grundlagen der Biophotonenforschung und ihre Interpretation (Prof. F.A.Popp)
  • Hausuntersuchungen auf Störquellen mittels Messtechnik und Radioästhesie (H. Kauer).
  • Das autonome Nervensystem ( Dr. A. Kistler)
  • Welche biologische Relevanz haben gepulste Magnetfelder? ( Dr. L. von Klitzing)
  • Die Wirkung von elektromagnetisch behandeltem Wasser auf biologische Systeme (Dr. R.Dehmlow)
  • Akupunktur, Nadelschmerz und akute Reaktionen des autonomen Nervensystems (Dr. R. Kistler)
  • Ist Wasser mehr als H2O? (Dr. J. Davies)
  • Heilen ohne Stofflichkeit (Dr. M. Schüpbach)
  • Traum, Offenbarung und wissenschaftliche Missverständnisse (Prof. E.P. Fischer)

Die 1992 eingeleitete Ausdehnung der Ziele der GFBG auf medizinische Fragestellungen hatte offensichtlich eine grosse Wirkung auf die Forschungsvorhaben des Nationalfonds:

Peter H. Baumann, Mitglied des Vorstandes der GFBG, wurde zusammen mit K. von Berlepsch, zum Leiter des Nationalen Forschungsprogramms Projekt 34 (NFP 34) mit dem Titel „Komplementärmedizin“ ernannt. Für das NFP 34 wurde ein Rahmenkredit von CHF 6 000 000.- bewilligt. Die Ergebnisse des Forschungsprogrammes 1992-1998 „Bericht der Expertengruppe zum NFP 34 Komplementärmedizin“ hat Karger veröffentlicht [6].

Vinzenz von Tscharner, Mitglied der GFBG und Prof. an der University of Calgary hat im Rahmen von NFP 34 Untersuchungen zu „Standortabhängige elektromyographische Messungen an humanen Muskeln auf radiästhetisch definierten Reizzonen im Vergleich zu neutralen Zonen“ durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift “Forschende Komplementärmedizin/Research in Complementary Medicine“ veröffentlicht [6,7].

Die GFBG hat sich mit der neuen Ausrichtung auf die Frage der „Kommunikation“ ein sehr anspruchvolles Forschungsziel gesetzt, welches sehr viele Anstrengungen und viel Zeit erfordert. Es ist deshalb verständlich, dass in diesem Forschungsgebiet noch sehr viele Fragen ungelöst sind.

Diese neue, positive Entwicklung im Bereich der medizinischen Forschung sollte dazu führen, dass die Forschung in Grenzgebieten einen wesentlich höheren Stellenwert bekommen sollte. Im Sinne der Gründer der GFBG sollten alle Themen, insbesondere „unerklärliche Phänomene“ naturwissenschaftlich hinterfragt werden dürfen, ohne sich dabei lächerlich zu machen. In diesem Zusammenhang ist es an der Zeit, dass die GFBG erneut und verstärkt wieder aktiv wird.

Es gibt zudem weitere, neuere Entwicklungen in den Lebens- und Naturwissenschaften, welche die Hoffnung wecken, dass das oberste Ziel der GFBG, mehr über die „Kommunikation des Menschen als biologisches Makrosystem mit der Umwelt“ zu erfahren, näher rückt.

Es macht Sinn, dass die GFGB ihr Forschungsziel auf die Fragestellung „Kommunikation“ bzw.“Kommunikationsvorgang mit der Umwelt“ ausgedehnt hat, da der Mechanismus des Rutenausschlages bisher nicht erklärt werden konnte.

Die Ausdehnung der Forschungsziele auf medizinische Fragestellungen dürften auch im Sinne und in Anerkennung der Verdienste von Dr. Paul Rhyner, als ehem. Forschungsleiter der CIBA-GEIGY und als ersten Präsidenten der GFGB sein.

Eine Ausdehnung des Forschungsziels der GFGB auf Fragen der Wirkungsweise von beispielsweise asiatischen Massagetechniken dürfte von Vorteil sein.

Im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung der Wissenschaft gehören zu den Grenzen der Wissenschaft im Bereich der Biophysikalischen Forschung auch Fragen philosophischer Natur, welche sich mit Problemen der Quantenmechanik, des „Nichtlokalen Bewusstseins“, der „Teleportation“ etc. beschäftigen.

Der Trend der Konvergenz der Wissenschaften ist eine Chance für die GFBG und sollte durch die GFBG gefördert werden.

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