Gesellschaft für Forschung auf biophysikalischen Grenzgebieten


Die Gesellschaft

Name und Zweck der Gesellschaft

(Auszug aus den Statuten)
Unter dem Namen "Gesellschaft für Forschung auf biophysikalischen Grenzgebieten" (GFBG) besteht ein Verein im Sinne von Artikel 60 (sechzig) ff. ZGB mit Sitz am jeweiligen Wohnort des Präsidenten.
Die Gesellschaft bezweckt die Förderung der Erforschung biophysikalischer Wirkung aus der Umwelt mit dem Ziel, beobachtete Phänomene mit naturwissenschaftlichen Mitteln und Methoden anzugeben. Dabei sollen die Wirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Lebewesen allgemein im Vordergrund stehen. Der Verein fördert die Publikationen der Ergebnisse der Arbeiten, die von ihm selbst angeregt oder von ihm unterstützt worden sind.

Mitgliedschaft

Dem Verein gehören Aktiv- und Passivmitglieder an. Die Aktivmitglieder sind stimmberechtigt und beitragspflichtig. Die Passivmitglieder haben kein Stimmrecht. Sie fördern den Verein mit freiwilligen Beiträgen. Die Generalversammlung kann Ehrenmitglieder ernennen. Diese sind stimmberechtigt, aber von der Beitragspflicht befreit.
Als Aktivmitglieder werden natürliche Personen aufgenommen, welche sich für die Verfolgung der Vereinsziele aktiv einsetzen möchten.
Als Passivmitglieder können natürliche und juristische Personen aufgenommen werden.
Die Aufnahme als Aktiv- oder Passivmitglied erfolgt durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes.
Die Höhe des Jahresbeitrages der Aktiv- und Passivmitglieder wird von der ordentlichen Generalversammlung jeweils für das bevorstehende Rechnungsjahr festgesetzt.
Der Jahresbeitrag beträgt maximal Fr. 100.-- .

Organe

Die Organe des Vereins sind:
  • die Generalversammlung;
  • der Vorstand;
  • die wissenschaftliche Kommission;
  • die Kontrollstelle

Der Vorstand

Der auf drei Jahre gewählte Vorstand besteht aus drei bis sieben Mitgliedern. Er konstituiert sich selbst; jedoch wird der Präsident von der Generalversammlung gewählt. Der Präsident der wissenschaftlichen Kommission ist Mitglied des Vorstandes.

Die wissenschaftliche Kommission

Die wissenschaftliche Kommission besteht aus drei bis sieben Personen.
Die Kommission wird vom Vorstand auf drei Jahre gewählt.
Die Generalversammlung wählt auf Antrag des Vorstandes den Vorsitzenden der Kommission.
Die wissenschaftliche Kommission begutachtet alle Forschungsprojekte, die vom Vereine gefördert werden sollen.

Die aktuellen Vorstandsmitglieder:


Prof. Dr. Edgar Wagner, Präsident der GFBG und wissenschaftlicher Beirat.

Jahrgang 1939.
Institut für Biologie, lehrt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg D. In den Jahren 2001, 2005 und 2006 hat er im Rahmen der GFBG faszinierenden Vorträge gehalten mit dem Grundthema "Kommunikation in der Pflanze". Aus den Forschungen von Professor Wagner und seinem Team geht hervor, dass auch bei Pflanzen elektrische Phänomene eine wichtige Rolle spielen, obschon sie über kein Nervensystem verfügen. Die GFBG fühlt sich diesem Fragenkreis seit langem verbunden: Ihre beiden früheren Präsidenten Dr. Guido Ebner und Heinz Schürch hatten im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit bei CIBA-GEIGY ein Verfahren erfunden, um Organismen in einem frühen Entwicklungsstadium mit elektrostatischen Feldern so zu beeinflussen, dass sie urzeitliche Erscheinungsformen annahmen. Eine wissenschaftliche Erklärung dieser Vorgänge gab es aber nicht. Hier hakt nun Professor Wagner ein:
Er stellte der GFBG ein Gesuch um Unterstützung seiner Forschungstätigkeit, auf Grund deren unter anderem eine Erklärung der damaligen Ergebnisse angestrebt wird. Die GFBG ist im Juli 2006 auf sein Gesuch eingetreten und hat einen namhaften Betrag gesponsert. Über aktuelle Ergebnisse berichtete Prof. Dr. Wagner an der Jahresversammlung 2007.

Prof. Wagner war massgeblich am Aufbau des trinationalen und trilingualen Studienganges "Biotechnologie" der EUCOR-Universitäten Strasbourg, Basel, Karlsruhe und Freiburg beteiligt. Seit vielen Jahren berät er als ERASMUS-Beauftragter der Fakultät Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren wollen. Als Koordinator eines EU-Projektes setzt er sich für die Ausbildung russischer Studierender in der ökologischen Nutzung von Wasserressourcen ein. Mit Prof. Wagner vom Lehrstuhl für Pflanzenbiotechnologie als Koordinator fördert das Projekt die universitäre Lehre und Bildung an der Tyumen State University in Westsibirien. Im Zentrum der Förderung steht die Sicherung der Wasserressourcen in öl- und gasproduzierenden Gebieten, eine der wichtigsten industriellen Aktivitäten der Region um Tyumen. Darüber hinaus gehören dazu die Entwicklung eines Masterstudiengang-Kurrikulums im Wasserressourcenmanagement sowie ein Programm für den Austausch von Lehrkräften und Studierender aller beteiligten Universitäten – neben Freiburg sind das Landau und Strassburg. Nach nahezu 40 Jahren des Forschens und Lehrens an der Fakultät für Biologie ist er bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Chronobiologie "Forschung zur "inneren Uhr" von Pflanzen" sowie zur Ökotoxikologie.


Markus Jordi, Vize-Präsident (bis 31.12.2018 im Vorstand).

Chemiker HTL und Informatiker.
Markus Jordi beschäftigt sich seit langem mit der Frage, weshalb sich das Rutengänger-Phänomen einer wissenschaftlichen Erklärung entzieht - wie andere Erscheinungen, die wir als selbstverständlich akzeptieren, übrigens auch. Die Sensitivität der Rutengänger wird auch heute noch von der Schulwissenschaft als unreal abgelehnt, weil sie nicht in das naturalistische Weltbild passt: Mutungen können auch aufgrund eines Kartenbildes erfolgen. Eine umfassende Sicht der Natur geht seiner Meinung nach über das Raum-Zeit-Kontinuum hinaus.


Sabine Aichele (seit 03.11.2018 im Vorstand).
Apothekerin, Jahrgang 1958, verheiratet, 2 Kinder.
Interessiert sich seit dem Studium für ungeklärte, medizinisch-naturwissenschaftliche Fragestellungen (z.B. Homöopathie).


Walter Bolinger (seit 03.11.2018 im Vorstand).

Jahrgang 1947, Ingenieur HTL.
In der Chronik zum 20-jährigen Bestehen der GFBG 1997 ist ein Interview mit mir als ehemaligen Leiter der Wissenschaftlichen Kommission. Darin erwähne ich zum Abschluss: "... so will ich denn auch nicht ausschliessen, mich irgendwann wieder mehr zu engagieren".

Als nebenamtlicher Dozent für Mikrowellentechnik an der Ingenieurschule Burgdorf konnte ich Anfang der 80er Jahre eine Semester- und Diplomarbeit definieren und betreuen, die zeigten, dass Wasserläufe und von Rutengängern bezeichnete Störstellen keine elektromagnetische Strahlung im UHF und Mikrowellenbereich sind, entgegen vielen Publikationen. Weitere von mir betreute GFBG Projekte zeigten aber, dass Rutengänger sehr wohl elektromagnetische Felder wahrnehmen können.

In meinem Leben und besonders bei den GFBG-Projekten bin ich immer wieder mit dem Phänomen der unbewussten Kommunikation konfrontiert worden; dies sowohl zwischen Menschen als auch zwischen bekannten und unbekannten Energieformen und Menschen. Zu diesem Thema gibt es viele Publikationen. Gibt es auch wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, auf denen man aufbauen könnte.

Zur Zeit beschäftige ich mich mit elektrostatischen Feldern im Medizinbereich. Erste klinische Studien zeigen Heilerfolge und es gibt für dieses Phänomen eine wissenschaftliche Erklärung, die ich in Frage stelle.

Mein Interesse gilt einem anderen Umgang mit Phänomenen. Die Wissenschaft neigt dazu, vieles als "nicht nachgewiesen" zu erklären und Praktiker definieren Phänomene oft gemäss einer ihnen genehmen Theorie.

Wie von Markus Jordi angeregt, glaube ich, dass wir zur Erklärung von Phänomenen das Raum-Zeit-Kontinuum verlassen müssen. Welche Fragen müssen wir stellen, um uns auf diesen Weg zu begehen, mit der einzigen Gewissheit viel zu lernen und vielleicht nie am Ziel anzukommen.


Klaus Eichler

Jahrgang 1942
Gesellschaftskritischer Maler und Hobby-Naturforscher.
Beisitzer der GFBG (Marketing).

 

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