„Am Anfang war das Licht“

Autor: Markus Jordi

Markus Jordi hat am GFBG-Symposium 2017 eine Präsentation über die „Hintergründe der Hindernisse die scheinbar unverrückbar auf dem Weg zu einem besseren Verständnis liegen“ gesprochen. Dabei hat er als Beispiel den Film „am Anfang war das Licht“ genommen.

Der Blog-Beitrag beinhaltet diesen Teil der Präsentation mit den entsprechenden Quellen zum Bezug des Filmes. Der Film ist faszinierend, und übrig bleibt ein Kopfschütteln bezüglich den Scheuklappen der Wissenschaft, aber eben was nicht sein darf, kann nicht sein.

Walter Bolinger

Markus Jordi: Auszug Präsentation Symposium 2017
Film von P.A. Straubinger

Der österreichische Filmemacher Peter-Arthur Straubinger war fasziniert von Berichten, dass es Leute gab und immer noch gibt, welche ohne materielle Nahrung am Leben bleiben können, und das zum Teil über Jahre hinaus. Er ging der Sache nach und machte mehrere solche Personen ausfindig, die zum Teil unter wissenschaftlicher Aufsicht ihrer speziellen Lebensweise nachgingen - das heisst, nichts essen und dabei gesund sein. Dies und verschiedene Stellungnahmen hierzu präsentierte er in seinem sehenswerten Film, der im Jahr 2010 in Österreich in die Kinos gelangte und von 100'000 Leuten gesehen wurde - damals die international erfolgreichste österreichische Kinoproduktion.

Der Film lohnt es, gesehen zu werden – bitte machen Sie sich selbst ein Urteil und verlassen Sie sich nicht zu sehr auf andere. (so steht zum Beispiel im Wikipedia – Artikel über diesen Film: „Die Behauptung von Personen, dauerhaft auf Nahrung verzichten zu können, widerspricht wissenschaftlichem Wissen.“ Man kann auch sagen: Es wird über Geschehnisse berichtet, die einem wichtigen Theoriegebäude widersprechen. Na und?)

Weshalb ist der Film für die GFBG wichtig?

Nun, darin wird über ein in verschiedenen Kulturen und Zeiten bezeugtes Phänomen berichtet, das der "orthodoxen", im Materialismus basierenden Wissenschaftstheorie widerspricht. Diese geht davon aus, dass nur physisches real sei (Bunge, Mahner). Die Situation bezüglich Mutungen, Kraftorten, der Wirksamkeit von Homöopathischen Arzneien und vielen andern Phänomenen ist dem ähnlich: Diese Phänomene haben gemäss der Erfahrung vieler Leute Wirkungen, welche aber nicht in eine anerkannte Theorie passen und deshalb ignoriert werden.

Die Exponenten der materialistischen Wissenschaft geben nun in diesen Fällen der Theorie den Vorrang vor den beobachteten Tatsachen. Daraus folgt, dass das Phänomen totgeschwiegen wird, anstatt dass man es vorurteilslos untersuchen würde.

Diese Reaktion der Organisation "Wissenschaft" ist nicht ein Fehler der Wissenschaft an sich, denn eigentlich ist man sich einig, dass neue Erkenntnisse vor bestehenden Denkmodellen Vorrang haben, das heisst, dass die Modelle der Wirklichkeit angepasst werden sollen, nicht umgekehrt.

Für die Mühe der Wissenschaft, neue Erkenntnisse zu akzeptieren und in umfassende Denkmodelle einzubauen, sehe ich zwei hauptsächliche Gründe:

Erstens ist es ungemein schwierig, logische Erklärungen zu finden. Oft redet man sich dann heraus und behauptet, dies oder das sei eben nicht rational erfassbar: Problem gelöst.

Zweitens ist es so, dass die von einem vertretene Ansicht mit dem eigenen Selbstwertgefühl engverknüpft ist. Dazu gefährdet jeder Wechsel einer Sichtweise unmittelbar auch das eigene soziale Netzwerk (Beruf, Familie), in dem man lebt. Es ist nur allzu verständlich, dass man bestrebt ist, bei einer einmal gefassten Meinung zu bleiben. Der Satz „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ tönt vielleicht etwas hart, aber er zeigt ohne Umschweife auf den Kern der Sache.

Den Begriff „in einer Blase Leben“ liest man heute viel in den Medien. Er sagt etwas wichtiges,das wir zur Kenntnis nehmen müssen – auch im wissenschaftlichen Umfeld.

Sie können sich diesen Film wie folgt beschaffen:

Als DVD (Bezugsquellen):
Orell Füssli (CHF 24.90 plus Versandkosten)
Orell Füssli Shop
Exlibris (CHF 8.90 für DVD, CHF 11.90 für BlueRay)
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jpc.de (EUR 15.99 , evtl plus EUR 2.99 Versandkosten in die Schweiz)
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Oder On Line
iTunes (leihen CHF 4.50, HD kaufen CHF 13.00)
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